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Warum ist Knoblauch gesund?

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Wunderknolle Knoblauch

Wir beschäftigen uns heute mit der Frage, warum Knoblauch gesund ist. Knoblauch steckt voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und bereicherte schon in der Antike den Speiseplan der alten Ägypter. Das Zwiebelgewächs ist wohlschmeckend und gesund und damit eine der Wunderknollen, die nicht nur als würzende Zutat, sondern auch als medizinisches Heilmittel eingesetzt werden. Knoblauch findet in fast allen Kulturkreisen Anwendung. Besonders im Mittelmeerraum ist der Knoblauchduft aus der Essenskultur kaum wegzudenken. Vielleicht auch, weil der Einfluss der Antike dort noch heute besonders lebendig ist. Aber auch in der mitteleuropäischen Küche hat sich die aromatische Knolle mittlerweile als wertvolles Würz- und Heilmittel etabliert.

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Knoblauch – die frische Knolle

Wie so oft gilt: Die frische Knolle schmeckt nicht nur am besten, sie ist auch am gesündesten. Ob der Knoblauch wirklich frisch geerntet ist, erkennt ihr je nach Sorte an seiner weißen oder rosafarbenen bzw. leicht violetten Haut. Auch an den Zehen könnt ihr die Frische erkennen: Solange der darin befindliche Keim nicht grün ist, ist die Knolle erst vor kurzem geerntet worden. Ist der Keim bereits grün, lagert der Knoblauch schon ein Weilchen. In diesem Fall solltet ihr den Keim vor dem Kochen unbedingt entfernen, da er euren Speisen sonst ein bitteres Aroma verleiht.

Knoblauch als Heilmittel

In der Naturheilkunde wird Knoblauch schon lange als Heilmittel eingesetzt. Denn Knoblauch ist ein hervorragendes Mittel für die Gesundheit. Dem Inhaltsstoff Allicin wird der größte Teil der Heilwirkung des Knoblauchs zugesprochen. Er entsteht beim Schneiden der Knoblauchzehe und verströmt auch den charakteristisch duftenden Geruch. Dank der schwefelhaltigen Inhaltsstoffe des Allicins hat Knoblauch eine antibakterielle Wirkung. Die Knolle soll daher das Wachstum von Bakterien eindämmen und selbst gegen Viren wirken. Doch was Knoblauch als Heilmittel besonders wertvoll macht, ist der positive Effekt auf Blut, Herz und Gefäße.

Knoblauch als Gewürz

Auch wenn ihr das Knoblaucharoma weniger scharf mögt, greift ihr am besten zu frischem Knoblauch, da er intensiv und dennoch mild schmeckt. Übrigens: je frischer der Knoblauch, desto weniger intensiv ist auch der Geruch. In feine Scheibchen oder Stücke geschnitten, verleiht der Knoblauch vielen Speisen sein besonderes Aroma. Dabei ist angebratener Knoblauch immer ein wenig milder im Geschmack als roher. Durch das Auspressen der Zehen entsteht Knoblauchsaft, der sich für viele warme und kalte Speisen eignet. Auch mit zerstampftem Knoblauchbrei lassen sich viele Speisen verfeinern.

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Um weder der natürlichen Heilwirkung noch des Geschmacks des Knoblauchs entgegenzuwirken, solltet ihr beim Dünsten oder Anbraten darauf achten, dass ihr die Knollen behutsam aber zügig und nicht zu heiß gart, da Knoblauch leicht verbrennt und dann eine unangenehm beißende Schärfe entwickelt. Knoblauch hat eine einzigartige Würzkraft. Wenn er sparsam verwendet wird, unterstreicht er die Aromen der anderen Zutaten.

Rezept-Ideen mit Knoblauch

Probiert doch mal das leckere Pilz-Risotto, die aromatische Tomatensuppe oder die gesunden Veggie Fries.

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