
Verschiedene Mehlsorten
Vollkornprodukte sind bei einer bewussten Ernährung das A und O – auch beim Backen. Weißes Mehl weist kaum Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe auf. Daher sind dunkle Mehlsorten aus dem vollen Korn die gesündere Wahl. Nicht nur das. Zusätzlich verleiht Vollkornmehl Kuchen und Gebäck mit seinem aromatischen Geschmack eine raffinierte Note. Hier erfahrt ihr mehr über die nährstoffreichen Mehl-Alternativen Dinkel, Roggen, Kamut und Buchweizen.
Dinkelmehl
Das Getreide Dinkel ist wesentlich gesünder als Weizen. Daher ist es eine nährstoffreiche Alternative zum Weißmehl, nicht nur für Allergiker. Denn das dunkle Mehl enthält hochwertiges Eiweiß, viele Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem bietet der aromatisch-nussige Geschmack ein tolles Geschmackserlebnis. Gerade zur Weihnachtszeit lohnt es sich auf Dinkelmehl zurückzugreifen.


Roggenmehl
Roggenmehl enthält noch mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien, als Dinkelmehl. Deshalb gilt es als sehr gesundheitsfördernd. Außerdem verleiht der hohe Anteil an sekundären Pflanzenstoffen dieser Sorte eine noch dunklere Farbe als Dinkelmehl und einen markant-herben Geschmack. Aus Roggenmehl lassen sich nicht nur aromatische Brote fertigen. Auch als fein-würziges Gebäck schmeckt es besonders gut.
Kamut
Kamut ist ein Vorfahre des Weizens und erlebt durch den Clean-Eating-Trend ein Comeback. Das nahrhafte und gesunde Mehl enthält 40 % mehr Proteine als andere Weizensorten. Außerdem sind Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine in diesem Urkorn weitaus konzentrierter enthalten. Kamutmehl ist im Vergleich zu anderen Vollkornvarianten relativ hell und hat darüber hinaus einen milden, leicht nussigen Geschmack.


Buchweizen
Im Zuge des Vollkorn-Booms steht auch Buchweizen wieder in den Supermarkt-Regalen. Buchweizen ist ein außergewöhnliches Lebensmittel. Er liefert jede Menge Vitalstoffe, hochwertige Mineralien und leicht verdauliche Proteine. Folglich ein echtes Superfood! Zwar schmeckt Buchweizen wie Getreide, hat aber nicht viel mit Weizen oder anderen Getreidearten zu tun. Das Pseudo-Getreide gehört zu den Knöterichgewächsen. Daher ist es vollkommen glutenfrei und eine tolle Alternative zu Weizen, Roggen, Gerste und Hafer.
Rezeptideen – Gesünder Backen mit Vollkornmehl
Nützliche Tipps zum Backen mit Vollkornmehl
Fast jedes Gebäck kann mit Vollkornmehl gebacken werden. Vollkornmehle aus Dinkel, Roggen oder Kamut haben eine etwas festere Konsistenz und müssen folglich kraftvoller geknetet werden. Schon 10-20 % mehr Wasser oder Milch helfen, den Teig leichter zu verarbeiten. Bei den dunkleren Mehltypen sollte auch eine längere Ruh- bzw. Gehzeit von 15 bis 30 Minuten eingeplant werden.








