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Grill-Ratgeber

Fleisch und Fisch: wichtige Tipps & Tricks

Einkauf: Fleisch

Fleisch und Fisch sollte man möglichst unbehandelt, d.h. nicht eingelegt, mariniert, oder ähnlich, kaufen. Nur dann kann sich die Qualität der Produkte wirklich gut einschätzen lassen. Am besten ist es, diese Produkte immer frisch von der Theke zu kaufen. Fleisch muss fest, aber nicht hart sein, zudem saftig, jedoch nicht wässrig daherkommen und je nach Fleisch-Sorte von einer klaren roten bis rosa Farbe durchdrungen sein.

Einkauf: Fisch und Meerestiere

Fisch, im Ganzen gekauft, sollte geschuppt und ausgenommen sein. Er darf nicht riechen und muss eine weitestgehend trockene Oberfläche besitzen. Zieht man die Kiemen hoch und sind diese innen rot, so ist dies ein gutes Signal für die Frische des Fisches. Ist der Fisch filetiert, so muss er zumindest von Gräten frei sein. Da es sich um ein Naturprodukt handelt ist es jedoch immer mal möglich welche zu übersehen. Zum Grillen lohnt es sich die Hautseite zu belassen, diese schützt das Fleisch und wird, ähnlich wie bei Geflügel, schön knusprig. Garnelen ebenfalls bereits an der Fischtheke vom Darm und Kopf befreien lassen, die kleinen Meerestiere dürfen aber gerne in ihrem Panzer bleiben.

Lagerung von Fleisch und Fisch

Das wichtigste bei der Lagerung ist immer, die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Packt Fleisch oder Fisch erst aus, wenn es auch wirklich gebraucht wird. Wenn Fisch einige Tage früher gekauft wird, legt ihr ihn am besten auf Eis, wobei das Eis regelmäßig gewechselt werden sollte. So bleibt er deutlich länger frischer. Wenn ihr Fleisch oder Fisch mit Marinaden würzen wollt, bereitet ihr am besten erst die Marinade vor, kühlt diese und mariniert erst anschließend Fleisch oder Fisch. Anschließend wieder kalt stellen.

Vorbereitung und Grillen

Ein Grill entwickelt mitunter hohe Hitze, daher nie zu große Stücke schneiden. Dadurch lässt sich das Produkt gut grillen, ohne außen schwarz zu werden. Fischfilets am besten in Bananenblättern oder Aluminiumfolie bzw. Schalen zubereiten. Im Ganzen oder mit Haut lässt er sich aber auch ebenfalls direkt auf dem Rost grillen. Schneidet die Haut kreuzweise leicht ein, damit sich das Filet nicht krümmt. Garnelen lassen sich hervorragend in der Schale grillen. Das Fleisch wird durch diese geschützt, trocknet nicht aus und bleibt auch nicht am Rost kleben. Vor dem Grillen sollte vor allem Fleisch Zimmertemperatur bekommen, dann allerdings auch zügig verarbeitet werden. Dadurch gart das Fleisch gleichmäßig und schneller.

Fleisch und Fisch werden zu Beginn oft unter hoher Hitze gegrillt und sollten später am Rande des Grills noch etwas nachgaren. Bei Bedarf kann man auch eine Alu-Schale nutzen um hier das Fleisch ruhen zu lassen. Fischfilets auf der Hautseite grillen. Zwischendurch kann man das Rost mit einer Fettschwarte abwischen, dadurch wird das Rost gereinigt. Außerdem wird das Aroma der Schwarte an das Grillgut abgegeben.

Marinaden

Ursprünglich wurden Marinaden zur Haltbarmachung angewandt, z.B. Pökeln und Säuern. Heute sollen sie Fleisch mürbe machen und den Geschmack erweitern. Im Wesentlichen gibt es zwei Formen von Marinaden: die Trockenmarinade und die feuchte Marinade. Für einen Grill mit Holzkohle, Briketts oder gar Gas eigenen sich eher trockene Marinaden. Für einen Elektro- oder Ofengrill eignen sich die flüssigen Beizen. Bei Briketts sind aber auch nasse Marinaden möglich, vorher gut abtropfen. Wahlweise Bier zum Ablöschen verwenden.

Trockenmarinade für Barbecue Rub

Zum Beispiel Paprikapulver, Pfeffer, Salz, Zucker, Zwiebel- und Knoblauchpulver vermengen, Fleisch damit einreiben und etwas ruhen lassen.

Nasse Marinade für Beize

Beispielsweise frischen Rosmarin, Thymian, Knoblauchzehen, Pflanzenöl oder Rotwein, Piment, Wacholder, Salz, Zucker vermengen, Fleisch portioniert für etwa 24 Stunden in der Marinade einlegen.

Der richtige Grill für den richtigen Moment

Holzkohle entwickelt sehr rasch eine hohe Hitze, glüht aber auch schneller durch. Perfekt für ein kurzes aber intensives Grillerlebnis welches sich, mit genügend Vorrat, aber auch strecken lässt. Briketts hingegen brauchen länger, bieten danach aber eine gleichmäßige, lang anhaltende Glut. Mit dem richtigen Grill kann man hier eine ganze Familie versorgen. Gas ist bei einem großen Barbecue über mehrere Stunden sinnvoll, da es sich sehr gut kontrollieren lässt. Allerdings ist die Reinigung etwas aufwendiger. Elektrisch betriebene Grills sind super für den Balkon oder auch das Esszimmer. Sie entwickeln kaum Rauch und sind auch gut zu reinigen.

3 Kommentare

  1. Gottreich, Annette

    Gibt es auch ein Rezeptbuch für den Air-Fryer?
    Habe mir Diesen bei Ihnen letzte Woche gekauft und die Gebrauchsanleitung ist nicht
    sehr Informativ. Fragen bleiben offen über z.B. Fassungsvermögen des Rollkäfigs, besteht
    die Möglichkeit in 2 Ebenen zu grillen, wie unterschiedlich ist die Garzeit bei verschiedenen Fleischstücken und vor Allem Gewichten, mit wie viel Gewicht (z.B. Hähnchen) kann ich den Grillstab belasten ?
    Es wäre schön, auf diese und mehr Fragen Antworten zu bekommen.
    MfG
    A. Gottreich

  2. Huwiler Ramona

    Guten Tag
    Wo finde ich Rezepte? Haben die HLF neu gekauft und die App kann ich in der Schweiz leider auch nicht installieren!
    Besten Dank
    R. Huwiler

    1. Klarstein Team

      Liebe Frau Huwiler, haben Sie es bereits über die Suchfunktion hier im Magazin versucht? Hier haben wir einige Rezept für Sie in petto.

      Viele liebe Grüße,
      Ihr Klarstein Team

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